VIZEMEISTER!!! …das MSCO-Team ergatterte beim Finale der 2. Speedway-Bundesliga Platz 2!

Die Vizemeisterschaft in der 2. Speedway-Bundesliga haben sie am Freitagabend erobert, die Drifter des MSC Olching. Ein starkes Ergebnis, auf das die „Gelb-blauen“ stolz sind. Und eine Steigerung: In der Endabrechnung vom letzten Jahr waren die Olchinger noch Dritter. Indes beim finalen Rennen in Landshut fuhren nur die neuen Champions, die Torros des MC Güstrow, stärker. Oder vielmehr scorten sie ausgeglichener: 43-35 stand es am Ende zwischen den beiden Spitzenteams, während sich dahinter die Fighters des MSC Cloppenburg (29 Punkte) und die Inn Isar-Devils (13) platzierten.
Die Ausgangslage: Titelhoffnungen beim MSCO!
Mit dem Heimsieg kletterte die MSCO-Crew im Juli auf den zweiten Tabellenplatz, weshalb man durchaus mit Titelchancen nach Landshut fuhr: Die MC Güstrow Torros (acht Matchpunkte) reisten als Spitzenreiter an, während Olching und die Inn Isar Devils je nur einem Matchpunkt weniger auf ihren Konten hatten. Spannender hätte das Szenario in Landshut also nicht sein können. „Wir werden alles dafür tun, um am Ende vorne zu landen“, stellte MSCO-Fahrer Patrick Hyjek noch im Juli klar und auch Martin Smolinski blickte bereits damals voraus: „Ich kenne dort jeden Meter Bahn aus dem Effeff und werde die richtigen Tipps in Sachen Abstimmung geben können – da ist was drin!“
Die Bahnverhältnisse: Ziemlich anspruchsvoll!
Immer wieder Events der polnischen Liga, das Grand Prix-Spektakel und die Vorrunde der Team-WM: In den Belag der Landshuter Speedway-Piste frästen sich heuer haufenweise Reifenstollen. „Die zwölf bis 15 Rennen in diesem Jahr haben der Bahn natürlich brutal zugesetzt“, betonte deswegen auch Joachim Neumaier. Der MSCO-Teamchef bekam viele Klagen der insgesamt zwanzig Fahrer mit, machte jedoch dem Bahnpersonal keinen Vorwurf: „Angesichts dieser extremen Beanspruchung hat die Crew vom AC Landshut die Strecke gut bearbeitet.“
Die Punkteausbeute: „Smoli“ und Hyjek mit zweistelligen Scores!
Speziell Patricia Erhart und Sebastian Adorjan taten sich auf der ruppigen Fahrbahn schwer: Zusammen konnten sie nur drei Zähler zum MSCO-Ergebnis beisteuern. Zuverlässiger kamen die Punkte von Martin Smolinski und Patrick Hyjek. Elf Zähler holte „Smoli“, der zwei Laufsiege schaffte. Sogar dreimal wurde hingegen Patrick Hyjek als Heat-Gewinner abgewunken – er kam auf insgesamt zwölf Punkte und resümierte: „Das Wichtigste war einfach, eine Linie zu finden, auf der man die Wellen vermeidet, um möglichst ruhig herumfahren zu können.“ In Sachen Set-up hätte es nämlich kaum Möglichkeiten gegeben, das Bike handsamer zu bekommen. „Wir hätten natürlich gerne den Titel geholt aber auf den zweiten Platz sind wir auch sehr stolz“, stellte Hyjek noch klar.
Das Fazit: Olchinger Freude über den Vizetitel!
Auch Youngster Levi Böhme fuhr sehr konstant: Neun Zähler heimste er bei seinen fünf Wettfahrten ein, wobei Teamchef Neumaier wiederholt den Teamspirit hervorhob: „Die Vizemeisterschaft ist ein Riesenerfolg, der nur durch unseren großen Zusammenhalt möglich war. Wenn Fahrer schlechter punkteten, gab es keine gegenseitige Kritik. Ich bin sehr stolz auf unsere Jungs und Mädels, es war eine sehr starke Saison!








