DEN HEIMSIEG „EINGEHEIMST“! …unsere Pressemeldung zum gestrigen Zweitliga-Rennen!

Den Heimsieg „eingeheimst“ haben sie am Sonntag, die Speedwayfahrer des MSC Olching. Man könnte auch von „zwei Rennen“ in einem Hauptrennen sprechen: Vorne duellierten sich ununterbrochen die MSCO´ler (44 Punkte) mit den Inn Isar-Devils (42). Und den „kleineren Schlagabtausch“ um Platz drei gewannen die Herxheim Drifters (17) gegen die Teterower Hechte (16). Damit das passieren konnte, musste der MSCO-Bahndienst Schwerstarbeit leisten: Am Samstag regnete es sintflutartig, weshalb das Bayerncuprennen gar abgebrochen werden musste.
„Im Herzen ist er ein Olchinger und das hat er heute deutlich gezeigt.“ Martin Smolinski geriet fast ins Schwärmen, als er am späten Sonntagnachmittag so über Patrick Hyjek redete. Was der MSCO-Kapitän meinte: Hyjek gewann alle seine Läufe, teils mit vielen Metern Abstand. „Maximum“ heißt das dann beim Speedway, wenn man aus fünf Wettfahrten optimale 15 Zähler ergattert. Das mit dem „Olchinger im Herzen“ muss auch erklärt werden: Der 19-Jährige ging einst aus dem MSCO-Nachwuchs hervor, ehe er mit seiner Familie nach Leipzig zog.
Das „Olchinger G´wachs“ mit 15 Punkten!
Smolinski fasste das nochmal mit einem kurzen bayerischen Spruch zusammen: „A Olchinger G´wachs!“ Sehr gut sei es bei ihm gelaufen, gab Hyjek dann auch zu: „Bis zu den Final-Läufen war es spannend, dann haben wir alle unseren Job gemacht. Jeder hat nochmal einen guten Lauf hingelegt und so haben wir uns den Tagessieg gesichert, darüber sind wir sehr glücklich.“ Tatsächlich war das Olchinger Zweitliga-Rennen eine ständige Kopf an Kopf-Angelegenheit zwischen den Gastgebern und den Inn Isar-Devils. Ab dem zweiten Lauf trennten die beiden bayerischen Teams maximal zwei Punkte.
In einem „Top, top-Zustand“ sei auch die Bahn gewesen, ergänzte Hyjek: „Hut ab – ein großes Kompliment an den MSC Olching. Nachdem dem heftigen Regen gestern, war sie heute sehr gut zu fahren, wir hatten alle viel Spaß.“ Nur am Anfang sei die Oberschicht etwas ruppig gewesen, erwähnte derweil Smolinski. Vielleicht der Grund, weshalb Julian Kuny im vierten Lauf ohne Fremdkontakt haarig crashte – glücklicherweise ohne Folgen.
Und weil sich der Zustand der Piste immer mehr von „griffig“ in Richtung „hart“ veränderte, musste auch die Abstimmung durchgehend angepasst werden, betonte Hyjek noch: „Das haben wir gemacht und einfach gut zusammengearbeitet.“ Stichwort Maximum: Auch Martin Smolinskis Rennoutfit blieb sauber, weil er fast immer ganz vorne driftete und ebenfalls 15 Zähler auf das MSCO-Konto buchte. Die weiteren 14 Olchinger Punkte lieferten Patricia Erhart, Sebastian Adorjan und Andre Damian.
Showdown in Landshut: Drei Teams greifen nach dem Titel!
Indes mit dem Sieg katapultierte sich die Smolinski-Crew auf Platz zwei der Zweitliga-Tabelle, wobei die Titelchancen völlig intakt sind: An der Spitze halten sich nach wie vor die MC Güstrow Torros (acht Matchpunkte) auf, dahinter lauern aber Olching und die Inn Isar Devils mit je nur einem Matchpunkt weniger. Spannender könnte es also nicht sein, wenn am 25. September in Landshut die drei Top-Teams aufeinandertreffen. „Wir werden dann alles dafür tun, um am Ende vorne zu landen“, stellte Patrick Hyjek schon einmal klar und auch Martin Smolinski blickte bereits voraus: „Ich kenne dort jeden Meter Bahn aus dem Effeff und werde die richtigen Tipps in Sachen Abstimmung geben können – da ist was drin!“


