PLATZ ZWEI IN TETEROW! …starke Aufholjagd der MSCO-Crew!


„04 / 08 / 09 / 08 / 09“ war gleichsam der „Gewinncode“, für den die Olchinger den „zweiten Preis“ einlösen konnten. Gemeint sind dabei die erzielten Punkte aus den fünf Durchgängen – gleich auffallend: Die Ausbeute aus Runde eins war mager und Celina Liebmann lieferte hierfür die Erklärung: „Wir mussten in den ersten vier Läufen von Startplatz drei starten und dort kam man einfach nicht vom Fleck.“
Spontane Aushilfe durch Celina Liebmann!
Die Weltmeisterin von 2024 steht eigentlich gar nicht im MSCO-Kader, sprang aber wegen Ausfällen kurzfristig ein. Und darüber war Team-Managerin Tanja Schön sehr froh: „Ein großer Dank an Celina und ihr Team. Wir Bayern halten einfach zusammen.“ Ihre Dankbarkeit, weil die Inn Isar Devils ihre Anführerin so unkompliziert für einen Gaststart freigegeben hatten.
Allerdings berichteten sowohl Liebmann als auch Schön von schwierigen Verhältnissen. Schon bei der Besichtigung des Ovals seien einige Risse und Löcher auf der Oberfläche bemerkt worden. Und am Horizont hätte sich ein Wolkenbruch angekündigt. Spontan verlegte man deshalb den Rennstart um eine Stunde nach vorne. Das Spektakel rasch durchzutreiben, um eine Wertung zu bewirken, war vorrangig das Ziel.
Brüchige Piste nach Wolkenbruch!
Der Sturzregen kam in der Tat nach Durchgang zwei, weshalb es auf der Bahn noch schwieriger wurde, aggressiv zu agieren. „Nässe im offenen Belag ist immer problematisch“, erklärte Liebmann, ergänzte jedoch: „Wir sind immer besser ins Rennen gekommen. Wir haben als Team sehr gut zusammengehalten und uns gegenseitig motiviert.“ Wahrlich mischten die Olchinger im Dreikampf um den Tagessieg noch munter mit: Ab Runde drei war man immer auf Tuchfühlung zu den führenden Teams.
„Ich war mit mir selbst zufrieden. Zum Schluss haben wir eine gute Übersetzung gefunden, mit der ich gut innen fahren konnte und nicht durch die Rillen musste“, kommentierte Celina Liebmann ihre persönlichen acht Punkte. Derweil erkämpften Valentin Grobauer und Patrick Hyjek jeweils starke zwölf Zähler und 250ccm-Pilot Levi Böhme erhöhte den MSCO-Gesamtpunktestand noch um sechs weitere.
Freude über den Teamspirit und Platz zwei!
„Auf jeden Fall habe ich mich über die Anfrage sehr gefreut. Es hat mir Spaß gemacht, im Olchinger Team zu fahren und ich freue mich, dass wir den zweiten Platz nach Bayern mitnehmen konnten,“ bilanzierte Celina Liebmann noch. Das unterstrich auch Tanja Schön: „Alle haben alles gegeben und top zusammengeholfen – Platz zwei ist ein sehr gutes Ergebnis.“ Nach Teterow steht der MSCO auf Platz vier der 2. Bundesliga-Tabelle, allerdings besteht noch eine kleine Chance auf den Titel. Dazu müssten Tagessiege in den letzten beiden Runden gelingen: Beim Heimrennen, am 19. Juni und in Landshut, am 25. September.

